Historie…

… von der ers­ten urkund­li­chen Erwäh­nung bis zum heu­ti­gen Tag.

Das erste schrift­li­che Doku­ment, in wel­chem Maß­nah­men zur Brand­be­kämp­fung im Dorf See­ge­feld erwähnt wer­den, stammt aus dem Jahr 1794. Die Frei­frau von Rib­beck über­gab eine hand­ge­trie­be­ne Feu­er­sprit­ze und setz­te den Büd­ner Joa­chim Wolff als Ver­ant­wort­li­chen ein. Mit einem Sprit­zen­re­gle­ment wurde der Feu­er­schutz des Dor­fes erst­mals gere­gelt.

Foto Sprit­zen­re­gle­ment

Das offi­zi­el­le Grün­dungs­jahr der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Fal­ken­see ist das Jahr 1904.

1923 wur­den die Dör­fer Fal­ken­ha­gen und See­ge­feld zur Gemein­de Fal­ken­see zusam­men­ge­legt. Mit die­ser Zusam­men­le­gung erfolg­te auch der Zusam­men­schluss der bei­den Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren aus Fal­ken­ha­gen (gegrün­det 1904) und See­ge­feld (gegrün­det 1905), dass Grün­dungs­jahr der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Fal­ken­ha­gen wurde von der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Fal­ken­see über­nom­men.

Die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Fal­ken­ha­gen Die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr See­ge­feld

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Ers­ter Wehr­füh­rer der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Fal­ken­see wurde der Bauer Wil­helm Bart­hel, der schon die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Fal­ken­ha­gen gegrün­det und gelei­tet hatte.

1927 bezog die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Fal­ken­see ein neues Gerä­te­haus. Zu die­sen Zeit­punkt ver­füg­te sie bereits über 3 Motor­sprit­zen und 2 Auto­mo­bi­le. Das Gerä­te­haus ent­stand am heu­ti­gen Stand­ort, die alte Wache ist noch heute Bestand­teil des aus­ge­bau­ten Gerä­te­hau­ses.

 

Wäh­rend des 2. Welt­krie­ges wurde die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Fal­ken­see in eine Pflicht­feu­er­wehr umge­wan­delt, da ein erheb­li­cher Teil der frei­wil­li­gen Feu­er­wehr­män­ner zur Wehr­macht ein­be­ru­fen war.

Nach dem 2. Welt­krieg wurde auch das Feu­er­wehr­de­pot Fal­ken­see Opfer ver­ant­wor­tungs­lo­ser Plün­de­rer. Die Feu­er­wehr­män­ner stan­den in die­sen Tagen sozu­sa­gen vor dem Nichts. Doch die Wehr­män­ner leg­ten die Hände nicht in den Schoß. Mit viel Elan mach­ten sie sich auf­op­fe­rungs­voll an die Arbeit, um wie­der eine ein­satz­be­rei­te Wehr zu schaf­fen.

Zur Gewähr­leis­tung einer zuver­läs­si­gen Ein­satz­be­reit­schaft der Wehr (viele Män­ner der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr waren noch in der Kriegs­ge­fan­gen­schaft) ver­füg­te der sowje­ti­sche Orts­kom­man­dant mit Wir­kung vom 15. Sep­tem­ber 1945 die Bil­dung einer Berufs­feu­er­wehr in Fal­ken­see. Diese bestand bis 1952, in den Jah­ren 1948 – 1952 war diese auch Kreis­feu­er­wehr.

aus­führ­li­che His­to­rie bis 1952

Ab 1960 wurde durch die Kame­ra­den der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr in Eigen­in­itia­ti­ve der Aus­bau des Gerä­te­hau­ses vor­an­ge­trie­ben. Schlauch­turm, Schu­lungs­raum mit Sani­tär­an­la­gen (1961), Beto­nie­ren des Vor­plat­zes vor den Fahr­zeug­hal­len (1979) und der Bau von Büro­räu­men auf einem alten Bun­ker (1982) waren neben vie­len klei­ne­ren Aus­bau- und Moder­ni­sie­rungs­ar­bei­ten die gro­ßen Pro­jek­te die in Eigen­leis­tung erbracht wur­den.

Seit 1990 wurde die Aus­rüs­tung der Feu­er­wehr Fal­ken­see kon­ti­nu­ier­lich erneu­ert und erwei­tert. Waren es 1990 noch 3 Ein­satz­fahr­zeu­ge vom Typ IFA W 50, so sind heute (Stand 2019) zehn Ein­satz­fahr­zeu­ge (inkl. MTF und ELW), ein Fahr­zeug für die Jugend­feu­er­wehr sowie diver­se Feu­er­wehr­an­hän­ger für ver­schie­de­ne Scha­den­la­gen im Bestand der Feu­er­wehr Fal­ken­see. Des Wei­te­ren besitzt die Feu­er­wehr Fal­ken­see drei Tra­di­ti­ons­fahr­zeu­ge – je einen IFA H3A, IFA S4000 und TLF 16 W 50, die­ses stammt aus dem Alt­be­stand.

Zwi­schen 1994 – 1996 wurde die alte Wache um meh­rer Stell­plät­ze und Werk­statt­räu­me erwei­tert.

Die tech­ni­sche- und per­sön­li­che Schutz­aus­rüs­tung wurde in den letz­ten Jah­ren ste­tig aus­ge­tauscht und erneu­ert und ent­spricht den aktu­el­len Anfor­de­run­gen bzw. über­trifft diese sogar.