Der Angriffstrupp

Angriffstrupp
30Jun 2019

Für Außen­ste­hen­de klin­gen viele Begrif­fe der Feu­er­wehr unge­wöhn­lich. Die Bezeich­nung Angriffs­trupp gibt es schon lange bei der Feu­er­wehr. Die­ser Trupp ist dafür zustän­dig, als Ers­tes in die Ein­satz­stel­le her­ein­zu­ge­hen. Bei einem Brand das Feuer zu bekämp­fen, bei einem Ver­kehrs­un­fall die ver­un­fall­te Per­son aus dem PKW zu ret­ten, not­falls mit schwe­rem Gerät wie dem Sprei­zer oder der Sche­re – das sind seine Auf­ga­ben. Jeder Feu­er­wehr­mann wird in der Grund­aus­bil­dung für diese Tätig­kei­ten aus­ge­bil­det.

Damit der Angriffs­trupp seine Auf­ga­ben bewäl­ti­gen kann ist es not­wen­dig, die rich­ti­ge Aus­rüs­tung anzu­zie­hen bzw. mit­zu­neh­men. Beim Brand­ein­satz besteht diese aus der PSA, dem Atem­schutz­ge­rät mit Maske, Schlauch­tra­ge­korb, Mehr­zweck­strahl­rohr, Axt bzw. Hal­ligan Tool.
Die kom­plet­te Aus­rüs­tung wiegt unge­fähr 20 Kg. Die­ses Mehr­ge­wicht und die ther­mi­schen Umstän­de sind für die Ein­satz­kräf­te eine hohe kör­per­li­che Belas­tung. Des­we­gen ist es not­wen­dig, dass alle Feu­er­wehr­leu­te regel­mä­ßig unter­sucht wer­den.

Genau­so wich­tig ist das Trai­ning mit dem Atem­schutz und der Strahl­rohr­füh­rung. Soll­te es zu einem Not­fall kom­men, sind die Feu­er­wehr­leu­te in Fal­ken­see im Atem­schutz­not­fall­trai­ning aus­ge­bil­det. Für die Selbst­ret­tung steht das IRS zur Ver­fü­gung. Damit kann sich der Feu­er­wehr­mann selbst absei­len und ret­ten.