Ausbildung der FF

31Jul 2019

Wer ras­tet, der ros­tet. Die­sen Spruch kennt wohl jeder – und der gilt selbst­ver­ständ­lich auch für Feu­er­wehr­män­ner.
Um dem „Ros­ten” vor­zu­beu­gen, müs­sen die Kame­ra­den der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr immer wie­der üben.

Eins der zahl­rei­chen Übungs­the­men ist z.B. die Vor­ge­hens­wei­se nach Ver­kehrs­un­fäl­len.
Jeder Ver­kehrs­un­fall ist anders. Sowohl Ein­satz­lei­ter als auch Mann­schaft kön­nen das kon­kre­te Aus­maß immer erst vor Ort erken­nen. Dann gilt es, die Situa­ti­on schnell zu erfas­sen und die rich­ti­gen Ent­schei­dun­gen zu tref­fen. Müs­sen Per­so­nen aus dem Fahr­zeug befreit wer­den? Besteht Brand­ge­fahr? Lau­fen Betriebs­stof­fe aus?

Wenn Per­so­nen ver­letzt sind, muss ein Zugang zu die­sen geschaf­fen wer­den. Wie die­ser aus­sieht, ent­schei­det der Ein­satz­lei­ter vor Ort. Manch­mal reicht es eine Tür zu öff­nen, ein ande­res Mal muss das Dach des Fahr­zeu­ges abge­nom­men wer­den.

Damit im Ein­satz­fall die erfor­der­li­chen Hand­grif­fe sit­zen und die Kame­ra­den auch wis­sen was zu tun ist, wenn der Grup­pen­füh­rer seine Befeh­le gibt, wer­den sol­che Sze­na­ri­en in regel­mä­ßi­gen Abstän­den in die Aus­bil­dung auf­ge­nom­men. Zum Übungs­tag, wel­cher manch­mal auch sams­tags statt­fin­det, wer­den Alt­fahr­zeu­ge orga­ni­siert, an denen dann die Hand­ha­bung der Ein­satz­ge­rä­te und die rich­ti­ge Vor­ge­hens­wei­se geübt wer­den.